Stellungnahme des NABU zur Felchenzucht

Auf seiner Delegiertenversammlung in Überlingen hat der NABU-Bezirksverband Donau-Bodensee die Felchenzucht im Bodensee in sogenannten Aqua-Kulturen klar abgelehnt.

Eine Stellungnahme bzw. Presseerklärung , sowie einen offenen Brief an Minister Peter Hauk, finden Sie unter folgendem Link   AQUAKULTUR IM BODENSEE

Wir begrüßen unsere neuen Vorstände

Die Mitgliederversammlung hat unsere neuen Vorstände gewählt.

Wir begrüßen ganz herzlich:

Alexandra Sproll

sie hat ein hervorragendes Wissen über Fledermäuse

Brigitte Berger-Geiger

sie begleitet seit vielen Jahren die Zählung der Wiesenwehen in Spanien

Veronika Koch

ihr Beruf und ihr persönliches Interesse ist eng mit der Natur verbunden

Jan Riehle

er arbeitet sich in die Gebietsbetreuung an der Sockacher Aach Mündung ein

Adriano Tartaro

mit seinem Bachelor of Sience in Waldwirtschaft und Umwelt wird er unsere Gruppe fachlich bereichern

Stunde der Gartenvögel – ist das Wissenschaft?

Wachsende Beliebtheit der NABU-Mitmachaktion / Gewinner und Verlierer im Jahresvergleich

 Stuttgart – Am Pfingstwochenende findet die „Stunde der Gartenvögel“ statt. Bei der großen Mitmachaktion sind alle Naturfreundinnen und -freunde aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel im Garten, vor dem Balkon oder im Park zu beobachten, zu zählen und für die bundesweite Auswertung beim NABU zu melden. Gerade Familien nutzen gerne die Gelegenheit, sich mit der Natur vor der Haustür zu beschäftigen. Aber auch für die Wissenschaft ist die Aktion, die der NABU einmal jährlich organisiert, von großem Wert.

 

„Die Stunde der Gartenvögel ist eine der wichtigsten Citizen Science-Aktionen in Deutschland und Baden-Württemberg – und eine der größten im deutschsprachigen Raum“, sagt NABU-Vogelexperte Stefan Bosch und betont: „Es ist ein Irrtum, dass von Laien erhobene Daten keine Rolle für die Wissenschaft spielen. Im Gegenteil – solche Vogelzählungen können helfen, Trends aufzuzeigen und wissenschaftliche Fragestellungen zu beantworten.“ Hinzu kommt, dass die Stunde der Gartenvögel eine der wenigen Erfassungen ist, die schwerpunktmäßig Daten für den Siedlungsraum erheben – einen großen Teil der Landesfläche. Dabei werden die Ergebnisse umso aussagefähiger, je mehr Menschen sich beteiligen. „Deshalb sind viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer so wichtig“, sagt Bosch. Die Entwicklung der Teilnehmerzahlen über die Jahre hinweg stimmt den NABU-Fachmann positiv: Haben sich 2010 bundesweit knapp 40.000 Menschen beteiligt, waren es 2015 bereits fast 48.000.

 

Bei den häufigsten Arten hat es über die Jahre wenig Veränderungen gegeben: Eine aktuelle Studie (erschienen in den „Ornithologischen Jahresheften für Baden-Württemberg“) zeigt, dass Haussperling – besser bekannt als Spatz –, Kohlmeise und Amsel regelmäßig auf den ersten drei Plätzen landen. Allerdings hat der Amselbestand seit Beginn der Aktion um ein Viertel abgenommen. „Das lässt sich nur bedingt durch Krankheitserreger erklären. Weitere Ursachen werden noch erforscht“, berichtet Bosch. Zu den klaren Verlierern in der Langzeitbeobachtung gehören Mehlschwalbe und Mauersegler. „Und für diese Gebäudebrüter kann man durchaus etwas tun. Zum Beispiel, indem man für Nisthilfen sorgt oder sich für weniger Insektizide in der Landwirtschaft stark macht.“

 

Weitere Informationen: www.stundedergartenvoegel.de

Hier gibt es eine Zählhilfe, Porträts der häufigsten Vogelarten und viele praktische Tipps.

Wir stellen vor:

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