2017 Kinder hoch im Kurs

Projekttage an Schulen oder Sommerferienprogramm mit Unterstützung des NABU Radolfzell-Singen-Stockach

Wir freuen uns, dass wir Waltraud Kostmann auch dieses Jahr wieder als Referentin für unsere Ortsgruppe gewinnen konnten.

 

Als Naturpädagogin führt sie unter anderem Projekttage an Schulen durch.

Bei Interesse und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an:

Waltraud Kostmann * Naturpädagogin * Dürrenbühlstr. 16 * 78253 Eigeltingen * Tel. 07774 1072 * Fax 07774 1072 * mobil 0172 740 6414 info@kostmann-natur.de * www.kostmann-natur.de

 

 

Streuobst,

mehr als einfach nur Bäume auf einer Wiese

Wer hätte gedacht, dass es so spannend und interessant zugehen kann auf der Streuobstwiese der Familie Fecht? Die alten, teilweise fast hundertjährigen Bäume schüttelten vor Erstaunen die betagten Kronen, als die zwei 2. Klassen der Grundschule Nenzingen mit ihren Lehrerinnen Frau Welschinger und Frau Muthmann dort zwei Projekttage zusammen mit der Naturführerin Waltraud Kostmann erlebten.

 

Da wurde eine Apfelhitliste aufgestellt, als die Kinder die alten Sorten verkosteten und herausfanden, welche am besten schmeckt. Die Schüler stellten erstaunt fest, welches Gewicht die mit Früchten bepackten Äste aushalten müssen, und versetzten sich in die Situation von Vogeleltern, die die alten zerfurchten Stämme nach Insekten absuchen und sich dabei für die Bäume nützlich machen. Zu ihrer Überraschung entdeckten sie unzählige Tierspuren und viele kleine Tiere, die bei oberflächlichem Schauen völlig verborgen geblieben wären. So konnten sich die Kinder leicht vorstellen, dass die Streuobstwiese wichtiger Lebensraum für unglaublich viele große bis winzig kleine Tierarten ist. Mit Begeisterung und Hingabe waren die Kinder dabei und nahmen durch unmittelbares Naturerleben neue Erfahrungen und Wissen mit, das später im Unterricht vertieft werden konnte.

 

Ein großes Dankeschön geht an Frau Kostmann, der dieses Projekt gemeinsam mit dem NABU Radolfzell-Singen-Stockach durchgeführt hat und an die Familie Fecht aus Nenzingen, die ihre Wiese zur Verfügung stellte.

Dezember 2016, Waltraud Kostmann

Lachende Bäume und fröhliche Kinder


„Wer das genaue Hinschauen gelernt hat, wird immer etwas entdecken“.
Diese Erfahrung machten zehn Zweitklässler der Beethovenschule Singen, die sich für die neue Natur-AG angemeldet hatten. Auf ihren Abenteuern draußen wurden sie begleitet von der Lehrerin Frau Hug und angeleitet von Waltraud Kostmann, Naturpädagogin.
Keiner hätte sich träumen lassen, dass jeder der vier Nachmittage mit solch herausfordernden Wetterverhältnissen aufwarten würde. Doch weder sintflutartiger Dauerregen, noch orkanartiger Sturm oder tropische Hitze konnten die Naturforscher abschrecken - auch heftige Mückenplage hielt niemanden davon ab, das geplante Programm durchzuziehen:
Der Eichelhäher als Alarmanlage für die Waldtiere, Baumtelefon statt Handy, scharfer Blick für kleine Dinge auf dem Waldboden, Schmetterlinge in allen Facetten, Besuch beim Kräuterdoktor, Bäume spüren, vermessen und verzieren – die Zeit war immer rundum ausgefüllt mit abwechslungsreichen Spielen, erstaunlichen Entdeckungen und neuen Erfahrungen, die Stadtkinder sonst nicht so ohne weiteres machen können. Jedes Kind hatte seine eigene Art und Weise, der Natur zu begegnen und sich selbst dabei neu zu erleben. Und so hat es allen Spaß gemacht, sogar die Bäume haben wir zum Lachen gebracht.
Juli 2015, Waltraud Kostmann

Schatzsuche auf der Mettnau

 

Wie jeden ersten Donnerstag im Monat fand auch im Februar wieder die NABU- Kindergruppe statt. Am 06.02. folgten 18 Kinder der Einladung auf die Mettnau und trafen mit großer Vorfreude und Spannung um 14:30 Uhr am Naturschutzzentrum ein. Das Thema der Kindergruppe wurde bis zuletzt geheimgehalten. Umso größer war die Begeisterung als die Kinder erfuhren, dass es an diesem Tag einen Schatz zu entdecken gab.

 

Nach einigen Spielen am Bodensee-Ufer ging es los. Auf dem Weg vom NABU-Naturschutzzentrum bis zum Mettnau-Turm gab es viele spannende Aufgaben und Rätsel zu lösen.

 

Am Ende erwartete die Kinder eine Kiste voll Gummibärchen und Korken, aus denen sich alle ein schönes Korkenschiffchen bastelten.

 

Bei diesem spannenden Programm bemerkte niemand wie schnell die Kindergruppe zu Ende ging und so freuen sich alle auf den nächsten Termin im März.

 

 

Jessica Bühler, FÖJ

Februar 2014

 

 

Spiele im Mettnaupark
Spiele im Mettnaupark

Schmackhafte Natur

Wir entdecken die Engelwurz  W. Möhrke
Wir entdecken die Engelwurz W. Möhrke

Mit Eimern bewaffnet kamen am 14.09.2013 11 Kinder voller Erwartung zum Treffpunkt. Nach einer kurzen Einführung in die Arbeit des NABU machten wir uns auf den Weg. Ziel war der nahe Wald, da wir wilde Früchte sammeln wollten. Am Waldrand fanden wir aber auch andere Früchte, wie die der Brennesseln und der Engelwurz. Voller Neugier probierten die Kinder diese Früchte und waren bei den Brennesslfrüchten über deren nussigen Geschmack erstaunt. Die Engelwuz mit ihren bitteren Früchten hingegen fand nicht bei allen Kindern deren Zustimmung.

Weiter ging es am Waldrand entlang und bald waren die Eimer mit Holunderbeeren und Brombeeren gefüllt. Unterwegs beobachteten wir auch die vielen verschiedenen Arten der Grashüpfer und entdeckten einige Grasfrösche. Schließlich kamen wir auf eine Lichtung, die vom Drüsigen Springkraut überwuchert war. Somit waren wir bei unserem 2. Thema, den Neophyten angekommen. Was sind Neophyten, wie kommen sie in unser Land, warum sind die Menschen nicht gut auf sie zu sprechen, waren nur einige der Fragen der Kinder.

Im Anschluss betrieben wir Naturschutz auf eine andere Art. Wir sammelten die Blüten des Drüsigen Springkrauts, um daraus ein Gelee zu kochen. So können aus diesen Blüten keine neuen Pflanzen mehr entstehen. Ein besonderer Leckerbissen sind auch die reifen Samen des Drüsigen Springkrautes. Sie lassen sich gut in verschiedene Gerichte einbauen. Mit unseren Schätzen machten wir uns nun auf den Heimweg.

Dort angekommen, wuschen wir die Früchte und gaben sie dann in den Entsafter. Aus den Blüten, die Frau Möhrke schon vor 3 Tagen mit Wasser angesetzt hatte, kochten wir ein Springkraut-Gelee. Als Überraschungsessen gab es ein Schicht-Dessert aus Keksen, Frischkäsecreme und Wildfruchtkompott.

Zur Erinnerung konnten die Kinder jedes 1 kleines Glas Gelee, eine kleine Flasche Wildfruchtsaft, Rezepte und NABU-Prospekte mit nach Hause nehmen.

Mit diesem kulinarischen Highlight endet für dieses Jahr die Veranstaltungsreihe des NABU Radolfzell, Singen, Stockach e.V. unter der Leitung der Kräuterpädagogin Waltraud Möhrke.


Waltraud Möhrke, September 2013

Schatz der Blumenelfen

Mit allen Sinnen entdecken
Mit allen Sinnen entdecken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Grundschule Gottmadingen/Bietingen, Klasse 1+2 veranstaltete am 17.07.2013 einen Ausflug mit der Kräuterpädagogin Waltraud Möhrke. Der NABU Radolfzell, Singen, Stockach war Träger dieser Veranstaltung und so wurden die Kinder zuerst kurz in dessen Arbeit eingeführt. Danach war Schatzsuche angesagt. Der Schatz der Blumenelfen war gestohlen worden und anhand einer Schatzkarte mussten die Kinder der Spur folgen. Dabei waren verschiedene Aufgaben zu lösen, die die Sinne der Kinder ansprachen, Riechen, Schmecken, Fühlen und Hören wurde in den Aufgaben versteckt, die die Kinder mit Freude und viel Spaß lösten. Beim Picknick am See beobachteten wir Libellen und Schmetterlinge und die Kinder erfuhren einiges über diese Tiere. Die Schatzkarte führte die Kinder letztendlich ans Ziel, wo jedes ein Elfengelee zum Dank mit nach Hause nehmen durfte. Das Gelee-Rezept und Infomaterial vom NABU wurden auch gerne mitgenommen. Rezept Elfengelee: 1 Litermaß Blüten der Ackerkratzdistel, 1 Liter Apfelsaft, Saft von 1 Zitrone Die Blüten über Nacht in den Apfelsaft legen. Am nächsten Tag abgießen und den Saft wie gewohnt zu Gelee einkochen. Noch heiß in Gläser füllen und verschließen.

 

Waltraud Möhrke, August 2013

Expedition in die Urwaldwelt des Rohrerbaches

Der NABU Radolfzell-Singen-Stockach e.V. gabt jungen Teilnehmern des Ferienprogrammes Tengen die Möglichkeit, am 2. August das Tal des Rohrerbaches zu erforschen.

 

Gleich nach der Begrüßung durch die Naturpädagogin Waltraud Kostmann bereiteten sich die Jungforscher auf ihre Aufgabe vor: das Überspringen von Ameisenstraßen, Kriechen unter Ästen, Balancieren auf wackeligen Hängebrücken, Bewältigen von Bergen und Abhängen wurde auf dem Weg zur Kreuzkapelle im Trockenkurs geübt, ebenso wie die Flüsterpost beim Anblick seltener Tiere und die geregelte Flucht bei drohenden Gefahren. Bei der Kapelle angekommen, bastelten die Kinder kleine Boote und machten eine Vesperpause, während sie der Geschichte von der schönen Gwendolyne lauschten, die mit einem Fahrstuhl auf den Teichgrund zu ihrem Froschprinzen hinab fahren konnte, ohne dass ihre goldenen Haare nass wurden. Dass dies tatsächlich möglich ist, erlebten die staunenden Kinder anhand eines kleinen Experiments, das ihnen Frau Kostmann vorführte.

Gruppenbild
Gruppenbild

Anschließend ging‘s auf zum Bach, um die kleinen Boote vom Stapel zu lassen. Trotz 30 Grad im Schatten führte das kalte Bachwasser zu einer Gänsehaut. Doch Staudämme, kleine Wasserfälle, Dschungelwege entlang des Ufers und sonnenbeschienene warme Abschnitte sorgten für viel Abwechslung. Höhepunkt war der spannende Fund eines Greifvogelskeletts. Schließlich langte die Gruppe bei der Forschungsstation von Frau Kostmann auf einer kleinen Kiesbank an, wo die Kinder kleine Wassertiere fangen und beobachten konnten. Sogar ein junger Molch wurde aufgestöbert. Auf dem Rückweg war noch Zeit für Gedanken zum Wasserkreislauf und alle staunten, als sie hörten, dass die Wassermenge auf unserem Planeten Erde immer gleich bleibt. Ein ereignisreicher Nachmittag ging zu Ende mit der Geschichte von der Büffelkuh, die es tatsächlich schaffte, einen ganzen Bach auszutrinken.

Waltraud Kostmann

August 2013

Begabtenförderung

männliche Helm-Azurjungfer, 12.7.13,  Hausener Aachried
männliche Helm-Azurjungfer, 12.7.13, Hausener Aachried
Im Rahmen der Begabtenförderung des Hegau-Gymnasiums Singen (Leitung Frau Monika Seifert) wurde am Nachmittag des 16. Juli 2013 ein Libellen-Projekt angeboten.
Elf Mädchen und Jungen aus den Klassen 5 und 6 nahmen an diesem freiwilligen Angebot außerhalb der regulären Unterrichtszeit teil und wurden von Frau Seifert ins Naturschutzgebiet Hausener Aachried begleitet. Dort erwartete sie Herr Jochen Müller, der beim NABU Baden-Württemberg Fachbeauftragter für Libellen ist. Der Libellenexperte, selbst Gymnasiallehrer für Biologie, knüpfte an die Inhalte des Unterrichts an und ging dann mit den interessierten Kindern auf Entdeckungsreise im Gebiet. Allein an einem kurzen Grabenabschnitt konnten zehn verschiedene Libellenarten beobachtet werden. Besonders gut gefielen den Kindern die farbenfrohen Prachtlibellen. Das zahlreiche Auftreten der seltenen Helm-Azurjungfer löste zunächst beim Exkursionsleiter Begeisterung aus. Dies übertrug sich bald auf die Jungen und Mädchen, als diese nach kurzer Suche sogar die winzigen und unscheinbaren Exuvien dieser Libelle am Gewässerrand finden konnten. Weitere nach der Roten-Liste Baden-Württembergs gefährdete Libellenarten waren der Kleine Blaupfeil und ein Spitzenfleck. In einem zweiten Teil lernten die Teilnehmer unter der fachkundigen Anleitung einen Bestimmungsschlüssel für solche Libellen-Exuvien anzuwenden, was sich als sehr anspruchsvoll heraus stellte. Um so größer waren Stolz und Freude, wenn die Artbestimmung vom Experten bestätigt wurde und als Lohn alle Schülerinnen und Schüler eine Teilnehmer-Urkunde erhielten.
 
Jochen Müller,
Juli 2013
Mit Interesse verfolgen die Schüer die Erläuterungen von Jochen Müller
Mit Interesse verfolgen die Schüer die Erläuterungen von Jochen Müller

Naturdedektive auf der Mettnau

es wimmelt im Wasser
es wimmelt im Wasser

Am Donnerstag, den 02. Mai, war es wieder soweit: wie jeden ersten Donnerstag im Monat fand das Treffen der NABU-Kindergruppe auf der Mettnau statt. Die fünfzehn Kindern hatten zusammen mit den drei Betreuern (ein Absolvent des Freiwilligen Ökologischen Jahres, ein Bundesfreiwilliger und eine Praktikantin) viel Spaß.

Die Kinder waren vollauf begeistert, denn gemeinsam haben sie im Kurpark den kleinen Wassermann und seine Freunde besucht. Mit Lupengläsern konnten die Kinder Insekten, Pflanzen und anderes Getier beobachten. Ein Highlight war die Entdeckung einer Libellenlarve. Bei ein paar kleineren Spielen und dem wunderbar warmen Frühlingswetter sind die zweieinhalb Stunden wie Flug vergangen, sodass sich schon alle auf die nächste NABU-Kindergruppe freuen.

 

Wolfgang Wicker, BFD

Mai 2013

 

 

Kindergruppe entdeckt die Mettnauspitze

Mario Fritz, der seinen Bundesfreiwilligendienst beim NABU - Mettnau macht, führte die Kindergruppe auf die Mettnauspitze. Gemeinsam entdeckten sie spannendes, lustiges und viel Natur.

 

 

Wir stellen vor:

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