Die Kur auf der Mettnau hat neues Bettenhaus eröffnet

Das neue Bettenhaus der Kur auf der Mettnau ist ein prachtvoller Bau mit vielen, großen Fensterfronten, modern und gradlinig.

Keine Beleuchtung am Hohentwiel

RICHTIGSTELLUNG zur Broschüre „Singen im Licht“

NABU gegen Lichtverschmutzung am Hohentwiel
Da hat Herr Wittenmeier die Forderungen des NABU zur Beleuchtung gründlich
missverstanden, wenn er in der Broschüre „Singen im Licht“ suggeriert, dass der
NABU mit dem Ausbau der Beleuchtung am Hohentwiel einverstanden sei.
Tatsache ist: Dunkelheit ist eine ökologische Qualität!
Der NABU fordert tatsächlich die geringstmögliche und energetisch effizienteste
Beleuchtung im Siedlungsbereich. Grundsätzlich aber gilt: weniger Licht ist mehr
Ökologie Die Nacht zum Tag machen kostet CO2 und tötet Millionen von Insekten.
Nächtliche Beleuchtung ist damit sowohl aus Klimaschutz- als auch aus
ökologischen Gründen hochproblematisch. Auch gibt es inzwischen Hinweise
darauf, dass nächtliches Licht den Menschen schadet.
In Naturräumen hat Beleuchtung nichts zu suchen, insbesondere nicht in einem so
wertvollen Naturschutzgebiet wie dem Hohentwiel!
Das Naturschutzgebiet am Hohentwiel beherbergt 99 bedrohte Pflanzen- und
Tierarten, die auf der Roten Liste stehen und teilweise vom Aussterben bedroht
sind. Einige dieser Arten leben übrigens auch innerhalb der Ruinenmauern.
Jede Beleuchtung am Hohentwiel ist deshalb aus ökologischer Sicht grundsätzlich
abzulehnen.
Der Reiz der Ruine Hohentwiel kommt übrigens auch daher, dass sie eingebettet in
ein solch schönen staatlich geschützten Naturraum ist, der vom NABU seit 26
Jahren ehrenamtlich betreut wird. Die Freizeitnutzung des Hohentwiels unterliegt
damit natürlichen Grenzen, die in Absprache mit dem staatlichen und privaten
Naturschutz seit vielen Jahren ausgehandelt sind.
Eine weitere „Vermarktung“ des Hohentwiels, die mit negativen Folgen für die
Natur verbunden sind lehnt der NABU kategorisch ab. Der Hohentwiel ist ein
Wahrzeichen Singens: er gehört allen und damit auch der Natur. Für diese
Interessen der Natur setzt sich der NABU ein, damit auch zukünftige Generationen
dieses Wahrzeichen in seiner vielfältigen Schönheit erleben können.
Dr. Anja Matuszak
Vorsitzende NABU Radolfzell-Singen-Stockach

Abschied vom Naturschutzzentrum auf der Mettnau

Unser NABU-Hock stand dieses Jahr ganz unter dem Motto:

wir nehmen Abschied vom Naturschutzzentrum auf der Mettnau.

 

Nach dem die Aktiven tage lang Umzugskartons gepackt und geschleppt hatten, erwartete die Gäste des NABU-Hock ein nahezu kahles Haus. So trafen sich am 7.11.2014 alle Interessierte, Partner und Mitglieder zum letzten Mal in den geschätzten Räumen, denn schon in wenigen Tagen wird das Gebäude des NSZ Mettnau abgerissen werden.

In freundlicher Atmosphäre spannte Anja Matuszak in ihrer Ansprache den Bogen von den Anfänge unseres Zentrums über frühere Projekte und die aktuellen Entwicklungen bis hin zu einem Ausblick in die Zukunft. Im Anschluss saßen alle bei Kürbissuppe, salzig oder fruchtigen Kuchen beisammen und plauderten über aktuelle Themen. Durch die ausgelegten Fotoalben und Gästebüchern konnten Erinnerungen lebendig werden und Geschichten vergangener Tage fanden einen neuen Zuhörerkreis.

 

Nov. 2014, Sabine Malcher

 

 

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Bürger helft !

Vergiftungen von Greifvögel aufdecken !

Stuttgart – In den vergangenen Tagen und Wochen sind Fälle bekannt worden, in denen Greifvögel von Unbekannten vermutlich vergiftet wurden. „Das Töten von Falken, Milanen und anderen Greifvögeln ist abscheulich und eine Straftat“, sagt Andre Baumann, Landesvorsitzender des NABU. Seit Jahren gibt es immer wieder Fälle von illegalen Greifvogeltötungen. Deshalb setzt der NABU Landesverband eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Der NABU-Landesverband prüft, Strafanträge zu stellen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, potenzielle Vergiftungsfälle zu melden und sehr vorsichtig im Umgang mit toten Vögeln zu sein.

 

Im Schäferwald bei Frankenhardt-Hinteruhlberg im Landkreis Schwäbisch-Hall wurden im Frühjahr vier Rotmilane entdeckt, die nachgewiesenermaßen vergiftet wurden. Da in der Nähe der Fundorte ein Windpark entstehen soll, spekulieren Windkraftgegner über einen möglichen Zusammenhang. Zwei weitere Verdachtsfälle von Greifvogelvergiftungen werden von NABU-Aktiven und Vogelschützern überprüft. Sowohl im Landkreis Schwäbisch Hall als auch im Landkreis Freudenstadt wurden wahrscheinlich Wanderfalken vergiftet. Ergebnisse von toxikologischen Untersuchungen der Veterinäruntersuchungsämter liegen in beiden Fällen aber noch nicht vor.

 

In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Vergiftungen von Greifvögeln bekannt. „Bei den aktuellen Vergiftungsfällen werden wir uns nicht an Spekulationen beteiligen. Hier müssen jetzt die Staatsanwaltschaften ermitteln und wir unterstützen sie dabei“, sagt Andre Baumann.

 

Der Umweltverband bittet die Bevölkerung um Unterstützung. „Halten Sie die Augen offen und melden Sie bitte tote oder kranke Greifvögel!“ Oft käme es vor, dass Spaziergängerinnen und Spaziergänger tote Greifvögel entdeckten. In solchen Fällen bittet der NABU, die Funde der Polizei oder den Veterinärämtern zu melden. „Nur wenn die Polizei solche Fälle aufnimmt oder Privatpersonen den Fund mit Fotos dokumentieren und melden, können solche Fälle verfolgt werden“, erklärt Baumann. Die Vögel seien unbedingt nur mit Einmalhandschuhen anzufassen. Äußerste Vorsicht sei auch beim Auffinden von kranken Haustauben angebracht. Tauben würden immer wieder als lebende „Giftbomben“ präpariert. Dazu würde das Dunengefieder der Tauben mit einer hochdosierten Giftsubstanz präpariert, damit sie nicht direkt in den Körper der Taube gelangt. Solche „Giftbomben“ sind höchst gefährlich für alle Wirbeltiere – auch für Menschen.

 

Infos:

 

Stuttgarter Memorandum gegen illegale Verfolgung von Greifvögeln in Baden-Württemberg http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/mlr/Naturschutz/Stuttgarter_Memorandum_Greifvoegel.pdf

 

Für Rückfragen:

 

Dr. Andre Baumann, NABU-Landesvorsitzender, Mobil 0162 9386785

Dr. Daniel Schmidt-Rothmund, Leiter des NABU-Vogelschutzzentrums Mössingen, Tel.07473 1022

Windkraft in Wahlwies

NABU und BUND haben eine gemeinsame Stellungnahme zu Äußerungen des Ortschaftsrates Wahlwies erstellt.

Bitte lesen Sie mehr im PDF als Download.

Wind Kirnberg.pdf
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Wir stellen vor:

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