Stunde der Gartenvögel

Zum achten Mal ruft der NABU zur Stunde der Gartenvögel vom 11. - 13. Mai auf.

Bundesweit sollen Vogelfreunde eine Stunde lang im Garten, vom Balkon oder im Park Vögel zählen und dem NABU melden.

Die Beobachtungen sollen per Post, Telefon (kostenlose Rufnummer am 12. und 13. Mai jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157-115) oder über Internet unter www.stunde-der-gartenvoegel.de gemeldet werden. Unmittelbar nach der Eingabe werden die Daten auf interaktiven Karten online dargestellt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/

 

 

DANKE

 

 

Willkommen beim NABU Radolfzell-Singen-Stockach

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Weißstorch Weißstorch


Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.


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Schutz für die Wasservögel

Der Bodensee ist das ganze Jahr über ein Wasservogellebensraum von internationaler Bedeutung. Das trifft in besonderem Maße für den Untersee mit seinen ausgedehnten Flachwasserzonen zu, die einerseits sehr nahrungsreich sind (Algen, Muscheln, Kleinfische, Plankton etc.), andererseits mit ihren breiten Schilfgürteln ideale Verstecke bieten. Viele Wasservögel brüten hier (März bis Juli), wechseln das Gefieder (Mauser, Juli bis September), rasten auf dem Durchzug (März bis Mai und August bis Oktober) oder überwintern (Oktober bis März). Im November werden die Maximalzahlen mit mehr als 200.000 Vögeln auf dem ganzen Bodensee erreicht. Dann trifft die Mehrzahl der Wintergäste ein, z. B. Tafelenten und Reiherenten aus Westsibirien, Singschwäne aus der Tundra oder Kormorane aus dem Ostseeraum. Wichtige Wasservogelrefugien am Untersee sind die Naturschutzgebiete Hornspitze, Bodenseeufer Gaienhofen und Moos-Iznang, Radolfzeller Aachmündung, Mettnau sowie der gesamte Markelfinger Winkel. Während der Mauser, wenn die Wasservögel stark flugbehindert sind, und vor allem im Winter leben die Vögel auf Sparflamme. Menschliche Störungen führen zu panikartigen Fluchtbewegungen, Streß und unnötigem Energieverbrauch bei den Vögeln. Deshalb ist es z. B. im Naturschutzgebiet »Radolfzeller Aachmündung« behördlich verboten, die Wasserflächen mit Wasserfahrzeugen aller Art einschließlich Surfbrettern und schwimmenden Anlagen zu befahren. Der NABU betreut im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg die genannten Schutzgebiete und bittet alle Ruderer, die Schutzzonen zu meiden. Informationen über die Gebietsgrenzen und die geltenden Bestimmungen findet man unter:

http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/11424/.

 

Dr. Manfred Lieser

(NABU Radolfzell-Singen-Stockach)

 

 

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